senioren6038

Speziell Anlässe:

Frühstück auf dem „Bauernhof“ Donnerstag, 4. August 2016

Zambo bellt, die Eseln iahen und die Hühner gackern. Hanni und Kurt Erismann begrüssen uns herzlich. Alles ist liebevoll vorbereitet. Die Sonne scheint und das Angebot auf dem Frühstücksbuffet lässt nichts zu wünschen übrig. Eine lebhafte Schar von Senioren lässt sich genüsslich unter Bäumen und Sonnenschirmen nieder. Ein Kommen und Gehen am Buffet wechselt mit ernsthaftem Gespräch und entspanntem Plaudern. Gegen Ende verspricht Hanni etwas Spezielles zum Abschluss. Wir rätseln und lassen uns überraschen von Weisswein, Prosecco, Lachs und der Krönung: Auf jedem Teller thront ein pochiertes Ei von Hannis exklusiven Hühnern frisch gelegt. Was für ein Luxus! Wir sind begeistert und danken dem liebenswürdigen Gastgeberehepaar ganz herzlich für Speis und Trank und die friedvollen Stunden in ihrem Garten.

Eine Freude für die zahlreich Anwesenden – alle Gesichter waren bekannt.
Ein Wermutstropfen für uns alle – kein neues oder selten gesehenes Gesicht war in dieser gemütlichen Runde dabei. Bei dieser Gelegenheit ruft der Vorstand alle Mitglieder wieder einmal zum MITMACHNEN, MITGESTALTEN und MITGENIESSEN auf. Unsere Aktivitäten sind Balsam für Körper und Geist.

Margrit Dalhoeven

 

Pizza-Essen vom 5. Juli 2016 bei Schallers in Honau

Am letzten Dienstag wurden wir von Barbara und Arno Schaller in deren Garten herzlich empfangen.  Der Apéro stand gekühlt bereit, die Gartenführung begann nach dem ersten Prosit. Der Pizza-Ofen stach uns gleich in die Augen, denn Arno hatte trotz Unfall mit Rippenbrüchen bereits tüchtig eingeheizt. Ein blühendes Rosenbeet wechselte mit lauschigen Plätzchen, wo man sich gemütlich zu zweit, zu sechst oder zu acht niederlassen konnte. Der Garten  bot immer wieder neue Überraschungen, dank Arnos künstlerischem Talent.

Bald aber wurde es ernst. Barbara  begann schon am frühen Morgen mit Vorbereiten der Pizza-Zutaten und es war alles wunderbar arrangiert, sodass jeder seine Pizza nach Herzenslust zusammenstellen konnte. Wir langten dann auch tüchtig zu. Der Pizzaiolo  war bester Laune trotz vermutlich nicht zu unterschätzender Schmerzen, und die Gastgeberin behielt alles im Blick, sodass es den Gästen an nichts fehlte.

Wir schlemmten und genossen den Nachmittag in dieser kleinen Oase. Der bereit gestellte Liegestuhl wurde denn auch bald für ein Mittagsschläfchen im Schatten genutzt. Alle strahlten vor Zufriedenheit.

Ein herzliches Dankeschön an Barbara und Arno Schaller. Ihr seid prächtige Gastgeber. Wir kommen gerne zurück!   

Margrit Dalhoeven

 

Unser Ausflug zu den Kaltbach-Höhlen anlässlich der GV vom 20. April 2016

Gross war die Freude beim Vorstand, als sich das 40. Mitglied für den Besuch der Emmi Kaltbach-Höhlen anmeldete. Bei strahlendem  Wetter genossen wir die Blust-Fahrt nach Kaltbach, Gemeinde Mauensee.

Der stolze Leiter dieses Naturwunders empfing uns freundlich und mit Witz, steckte uns gleich in weisse Mäntel, Mützen und Schuhhüllen, denn Hygiene wird in dieser Höhle, wo bis zu 150‘000 Käselaibe gelagert werden können, ernst genommen. Viel Wissenswertes wurde uns vermittelt: Die Sandsteinhöhle im Santenberg, 15m unter der Oberfläche,  wird seit 1953 zur Veredlung der besten Schweizer Käse benutzt. Dunkelbraune Rinde ist eines der Gütezeichen. Die Temperatur des weitverzweigten Höhlengewölbes (2,3 km) beträgt das ganze Jahr 12,5 Grad und die Luftfeuchtigkeit 94%. Eine natürliche Befeuchtung der oberen Meermolasse durch den Kaltbach  erzeugt diese konstante Feuchtigkeit. Wir bewunderten die automatisierte Reinigung, das Salzen und das Wenden der Unmengen von Käselaiben. Wir wurden aber nicht allein mit interessanten Arbeitsvorgängen bekannt gemacht, sondern erhielten beim Ausgang bereits eine erste Kostprobe der verschiedenen Käsesorten. Anschliessend ging’s zum reichgedeckten Buffet, das wir voller Begeisterung bestaunten und auch gleich mit einem feinen Fendant genossen.
Im Anschluss nahmen wir beschwingt die GV in Angriff, und freuten uns auf den gemütlichen Teil im Treff,  wo Urs mit seiner Crew uns in jeder Hinsicht bestens
betreute. An allen Tischen war man in angeregtem Gespräch und freute sich über den gelungenen Tag.

Fasnacht:

Link für Browser ohne PDF-Anzeige 

Herbstausflug der Senioren 6038 nach St. Urban, Wallfahrtskirche St. Ottilien, Landgasthof Ochsen in Geiss

Am Donnerstag, 29. Oktober 2015 erwartete uns Katharina, die liebenswürdige Chauffeuse von Heggli, mit einem nigelnagelneuen Komfortbus an der Feldhofstrasse. Das Wetter klärte auf wie immer, wenn die Gisiker Senioren reisen. Katharina führte uns in gemächlicher Fahrt in die ländlich gelegene, Klosteranlage St. Urban. Bis zum Beginn der Führung hatten wir Zeit, den monumental barocken Gebäudekomplex, die Skulpturenausstellung chinesischer Künstler im Park und den riesigen Gingkobaum im Herbstgewand zu bewundern.

Auf dem Vorplatz der Klosterkirche erwartete uns Herr Konrad Käch, und wir erfuhren bereits wichtige Informationen über den Zisterzienserorden, der seinen Anfang 1098 von dem benediktinischen Reformkloster Citeaux nahm.

Mit dem Eintritt Bernhards von Clairvaux im Jahre 1118 nahm das Kloster einen raschen Aufschwung und gab sich 1119 auf der Grundlage des hl. Benedikt eine eigene Ordensregel. Den kraftvollen Aufstieg verdankten die Zisterzienser ihrer reichen schriftstellerischen Tätigkeit und ihrer hervorragenden landwirt-schaftlichen Arbeit. Das Kloster galt als Bollwerk des Katholizismus.

1711-1780 liessen die Zisterzienser die Kirche mit dem Grundriss eines Doppel-kreuzes sowie das Kloster, beides in barockem Stil, neu errichten. Die an den Gebäuden angebrachten Familienwappen huldigten dem jeweiligen Abt und Bauherrn.

Im Kircheninnern finden sich bemerkenswerte Stukkaturen und Akanthus-kapitelle in reinem Weiss als Symbol der Einfachheit des Zisterzienser Ordens.

Reicher Lichteinfall über ungefärbte Fenster ergeben ein ungewohntes Licht- und Schattenspiel. Der Hochaltar aus der Vorgängerkirche, die Kanzel mit den in Gold gehaltenen Symbolen der Evangelisten, die Orgel, das schmiedeiserne Gitter und das europaweit bekannte Chorgestühl, von einheimischen Künstlern geschaffen, hinterlassen einen tiefen Eindruck. Die aussergewöhnliche Irrfahrt des Chorgestühls bis zur Rückkehr nach St. Urban kann hier aus Platzgründen nicht erwähnt werden.

Über das repräsentative Treppenhaus ging’s weiter in den fürstlichen Festsaal, wo auch heute immer wieder Konzerte stattfinden.

Ein weiterer Höhepunkt war die Bibliothek mit den von Johann Peter Fröhlicher, dem Hauptmeister des Chorgestühls, geschnitzten Holzsäulen aus Eichenholz. Die Ecksäulen stehen für die vier Jahreszeiten, die mittleren Stützen symbolisieren die vier Erdteile und an den Stirnseiten befinden sich die vier Elemente. Die kostbaren Handschriften von damals werden in der Zentral-bibliothek von Luzern aufbewahrt.
Gestärkt nach einem Apéro im gemütlichen Klostergasthaus, fuhren wir weiter zur Wallfahrtskapelle St. Ottilien in einem Weiler von Buttisholz. Wir bewunderten den kleinen Barockbau mit dem aussergewöhnlichen Grundriss eines griechischen Kreuzes und erfreuten uns an den reichen Rokoko-Stukkaturen.

Nach so viel Kultur waren alle hungrig und wir genossen den währschaften Imbiss im Gasthof Ochsen in Geiss. Reich bewirtet von freundlichen Gastgebern, chauffierte uns Katharina sanftzurück nach Gisikon.

Link für Browser ohne PDF-Anzeige 

GV 2015 mit Ausflug ins Tropenhaus Wolhusen

 

Mittwoch, 20. Mai 2015 um 13.00 Uhr gings anlässlich unseres diesjährigen Jahresausflugs der Senioren 6038 ins Tropenhaus nach Wolhusen. 27 Seniorinnen und Senioren aus Honau und Gisikon freuten sich, die Wintermäntel und Regenschirme im Tropenhaus abgeben zu können. Unter dem Dach von Bananenblättern, zwischen exotischen Pflanzen, bunten Blüten und duftenden Kräutern, sanftem Wassergeplätscher erfuhren wir durch die beiden Expertinnen von den tropischen Pflanzengeheimnissen. Zum Abschluss offerierte der Verein einen Apéro im Garten mit hausgemachten Häppchen.

Nach der Vereins-GV im Gemeinschaftsraum Haus „Wohnen im Alter“ schlossen wir einen wunderschönen Nachmittag mit dem Nachtessen im Restaurant Bistro Treff.6038 ab.
(Bericht und Fotos unter „Foto-Galerie“: André Beyeler)

 

 

Bilderreise durch Peru:

Link für Browser ohne PDF-Anzeige 

Bilderreise durch Peru/Bolivien mit Anne und André Beyeler – 10. 3.2015 Eine Gruppe von 18 neugierigen Seniorinnen und Senioren traf sich im neuen Gemeinschaftsraum im Gebäude "Wohnen im Alter". Anne und André Beyeler führten uns mit Wort und Bild in eine fremde faszinierende Welt.

Die Reise begann in der Hauptstadt Lima, mit 30 Millionen Einwohnern, mit Bauten aus der Kolonialzeit der Spanier. Es ging weiter ins nebelfreie Arequipa, beliebt für Ferien und Wochenenden. Besonders beeindruckend war das farbenfrohe Santa Catalina Kloster "Die Stadt in der Stadt".

In Cusco konnten wir eine farbenprächtige Prozession mit Musik und Tanzgruppen in Trachten und bunten Gewändern bewundern. Obwohl Peru katholisch ist, haben Magie, Geister und Rituale bis heute überlebt.

Durch das Urubamba-Tal gelangen wir nach Ollantaytambo, ein Ort als verbliebenes Beispiel der Stadtplanung aus der Inkazeit sowie einer grossen Festung aus dieser Zeit. Mit dem Zug als einzige Möglichkeit erreichen wir das lebhafte Aguas Calientas, dem engen Ausgangsort zum Machu Pichu.

Machu Pichu auf 2360 m Höhe, eine grosse, fantastische Ruinenstadt, die noch viele Geheimnisse birgt und ein Höhepunkt der Reise war. Exotische Pflanzen, wilder Kaffee, die heilige Blume der Inka, die Cantua entlang dem Inkaweg zum Sonnentor.

Eine 10 stündige Bahnfahrt von Cusco über den Pass La Raya (4312 m Höhe) und durch die Hochebene des Altiplanos auf 3600 m, zwischen den Ost- und den West-Anden brachte uns nach Puno 3827 m am Titicacasee.

Besuch der schwimmenden Schilfinseln auf dem Titicacasee wie auch die bizarren Grabtürme in Sillustani. Bei Copacabana am Titicacasee, Grenzübertritt nach Bolivien und Fahrt mit dem Katamaran zur Sonneninsel. Begegnungen mit Einheimischen und einem Medizinmann.

Auf dem Weg mit dem Auto nach La Paz gab es eine schmale Seeüberquerung, auf einfachsten niedrigen Fährbooten. Auto und Personen auf getrennten Fähren, dafür mit Schwimmwesten.

La Paz, ein riesiger, 1000 m tiefer Talkessel mit 900'000 Einwohnern. Ein unvorstellbares Häusergewirr mit spanischem Einfluss in der Unterstadt und den Armenvierteln im höher gelegenen Teil, hinterlassen ein beengendes Gefühl.

Ein weiterer Höhepunkt: Salar de Uyuni, der grösste Salzsee der Welt, ca. 18x grösser als der Bodensee, geschätztes Salzvorkommen 10 Milliarden Tonnen. Besuch der Insel Incahuasi mit bis 1200 Jahren alten Kakteen mitten im Salzsee, wie auch ein Hotel gebaut aus Salz inkl. Mobiliar.

Viel wäre noch zu schreiben, doch muss erwähnt werden, dass André auf höchstem Niveau fotografiert hat. Auflockernde Schnappschüsse, eine Farbigkeit und Vielseitigkeit von Natur und Kultur begeisterten das Publikum. Wir danken den beiden Globetrottern für die wunderschöne und interessante Präsentation.

Zur Feier des ersten Anlasses im neuen Gemeinschaftsraum offerierten Margrit und Oski Albert den Apéro. Vielen Dank an die beiden Spender. Beim Apéro wurden noch lange und lebhaft Ferienerlebnisse ausgetauscht. Ein gelungener Nachmittag mit fröhlichem Ausklang. (Bericht: Margrit Dalhoeven)

 

Seniorenfasnacht 2015 Pfarreiheim Root:

Reges Fasnachtstreiben erwartete uns im Pfarreiheimzentrum Root. Zahlreich erschienen fasnächtlich Gekleidete und Maskierte in guter Laune. Für die Gisiker war ein langer Tisch reserviert, der gut besetzt war.  Am Tisch war ein Kommen und Gehen, sei dies von Masken oder Bekannten von Anwesenden.

Der Alleinunterhalter „Wisi“ spielte bekannte Rhythmen. Es wurde rege das Tanzbein geschwungen, während Frau Dr. Äugli unser Sehvermögen auf originellste Weise testete, und ihre Assistentin mit lustigen Brillen zur Stelle war, sodass jeder entsprechend seiner Bedürfnisse, zum Gaudi der Anwesenden, sich eine Brille ausleihen konnte.  Wir prosteten uns zu und lauschten der Blechmusik Silberfüchse, die uns mit Ohrwürmern  aufs Angenehmste unterhielt. Nicht zu vergessen sind die „Värsli-Brünzler“.  Sie  unterhielten uns auf humorvolle  Art über unsere altersbedingten Unzulänglich-keiten.  Als Abschluss servierten uns die Damen des Frauenforum ein schmackvolles Mahl. Der Gisiker Tisch wurde bereits für die nächste Fasnacht reserviert, und wir hoffen natürlich, dass sich nächstes Jahr ganz viele uns „Altfasnächtler“ anschliessen werden.
Die Aficionados begaben sich anschliessend an den Maskenball im Treff.6038 in Gisikon,  wo bis nach Mitternacht intrigiert und diskutiert wurde. Beachten Sie die Bilder auf www.senioren6038.ch – unter „Foto-Galerie“.  (Bericht: Margrit Dalhoeven)

 

Die Senioren6038 besuchten den Huttwiler Wiehnachtsmärit

Der Ausflug zum "Huttwiler Wiehnachtsmärit" wurde kurzfristig geplant. Den Gisiker und Honauer Seniorin-nen und Senioren, die über E-Mail erreichbar sind, wurde eine Einladung geschickt. Ein Flyer machte beim Gemeindehaus und im Treff.6038 darauf aufmerksam. Am 27. November 2014 gings um 15.00h in Privatautos los nach Huttwil. Unternehmungslustig und ver-gnügt liessen sich die 10 Personen bezaubern von der schönen weihnachtlichen Märchenwelt in "Huttu". Im historischen Stadtzentrum waren die Strassen und Häuser glanzvoll geschmückt. Im Mohrensaal des Hotels Kleiner Prinz begutachtete man die Krippenfiguren und an manchen Marktständen wurde etwas Hübsches eingekauft. Einige verköstigten sich zwischendurch mit Käseschnitten, Glühwein oder Weisswein und begegneten einem wahrlich schmucken "Samichlaus". Der Abend rundete ein gemütliches Nachtessen im Restaurant Bahnhof – ehemaliges Elternhaus einer Seniorin - im Nachbarort Gondiswil ab. Gegen 21.45h war man wieder zu Hause.  

Die unternehmungslustige Gisiker Senioren-Gruppe am „Huttwiler Wiehnachtsmärit"

Bericht Herbst-Ausflug 2014

Frohgelaunt trafen sich am Mittwoch, 27. August 2014, 27 unternehmungslustige Senioren an der Feldhofstrasse, wo ein komfortabler Bus auf uns wartete. Wir fuhren nach Dietikon in den Bruno Weber-Skulpturenpark. Das Wetter war uns hold, fielen doch auf der Fahrt noch die letzten Tropfen. Nach zehnminütigem Spaziergang zum Park auf dem Hügel, immer den Turm des Wohnhauses im Blick,  schien die Sonne in hoch-sommerlicher Wärme.

Bis zum Beginn der Führung hatten wir etwas Zeit, uns in dieser überbordenden Fabelwelt umzusehen. Dann begann die Führung mit Frau Maria Anna Weber, der Gattin des 2011 verstorbenen Künstlers Bruno Weber. Sie informierte über den Werdegang Bruno Webers, der in der Kunstgewerbe-schule bei Bildhauer Ernst Gubler und Farbtheoretiker Johannes Itten begann. Bruno Weber wollte Kunstmaler werden, erlag aber bald der Faszination des Betons. Von seinem Vater erhielt er den Hügel in Dietikon, wo heute sein Atelier, Turm, Wohnhaus, wie auch all die fantastischen Gebäude und Fabelwesen stehen. Seine Vision, ein Gesamt-kunstwerk auf dem ererbten Grundstück zu erstellen,  geht zurück ins Jahr 1968, wo Bruno Weber bis zu seinem Tode mit seiner ihn stets tatkräftig unterstützenden Frau Maria Anna und seinen Zwillingstöchtern lebte und wirkte. 

Prof. Harald Szeemann  meint dazu: „Für mich, der ich mehr oder weniger immer in Museen arbeite, ist ein Besuch im Weinrebenpark (so der frühere Name) wie ein tieferes Atmen. Es gibt heute kein Gesamtkunstwerk, das derart interessant und vielschichtig ist.“

Bei der Führung bestaunten wir den Wassergarten, das Kaffeehaus im Wiener Eulenmensch, die Bar und den Grill auf dem Stieren-Paar in luftigen 5 Metern Höhe, überdacht von   Laubbäumen. Weiter ging‘s zur 28m langen Riesen-schlange über den Teich, dem Festsaal mit den originellen Toiletten, die allein einen Be-such wert wären. Im grünen
Dschungel von Fichten, Föhren, Buchen und Linden stehen Vogeltisch und Pilzstühle für Be-sucher, die im Park ihr Picknick geniessen möchten. Sitzmöglichkeiten in jeder nur   denkbaren Form aus Beton zum Teil mit bunten  Mosaiken bearbeitet, aber auch Polyesterarbeiten neueren Datums gibt’s in Hülle und Fülle. Es gäbe noch viel aufzuzählen, doch sollte, wer nun neugierig geworden ist, sich mit einem Besuch beeilen.

Wie  der Tages-Anzeiger kürzlich berichtete, sollte der Park per 15. Oktober 2014 geschlossen werden, um Investitionen im Betrage von 1,5 – 2,3 Millionen für Sicherheitsvorkehrungen zu tätigen. Leider ist, wie so oft in der Kunst, das Geld nicht vorhanden. Es werden Sponsoren gesucht.
Frau Maria Anna Weber hat diesen Punkt auch erwähnt. Sie zeigt begreiflicherweise kein Verständnis für solche Auflagen. Das Lebenswerk einer ganzen Familie läuft Gefahr, der Öffentlichkeit entzogen zu werden. Ein sehr, sehr schwerer „Brocken“ für eine höchst begabte, voll engagierte und liebenswürdige Künstlerfamilie, die ihren Lebensmittelpunkt in diesen Park gelegt  hat.